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Am Samstag, 25.4.2015 trafen sich einige Langzeitatemschutzgeräteträger aus Idstein und Niedernhausen, um im Niedernhausener Tunnel der ICE-Strecke Köln-Frankfurt gemeinsam zu üben. Der ICE Tunnel ist derzeit an Wochenenden wegen Erneuerung der Gleise gesperrt. An die Träger von Langzeitatemschutzgeräten werden besondere Anforderungen gestellt, da hier Einsatzzeiten von bis zu 4 Stunden erreicht werden können und nicht wie bei normalen Atemschutzgeräten nur ca. 30-40 Minuten abhängig von der Arbeitsbelastung. Bei den Langzeitatemschutzgeräten handelt es sich um sogenannte Kreislaufgeräte. 

 

Bei den Kreislaufgeräten verbleibt die Ausatemluft des Geräteträgers im Gerät. Es wird dabei das CO2 der Ausatemluft herausgefiltert und mit einer eingebauten Sauerstoffflasche der fehlende Anteil an Sauerstoff wieder ergänzt. Danach wird die aufbereitete Luft dem Geräteträger wieder zugeführt. Wird die Luft nicht mittels Eis gekühlt heizt sich diese nach kurzer Zeit auf ca. 50-60 Grad auf, was eine weitere Belastung für den Geräteträger darstellt.

Zunächst erfolgte eine Einweisung in die Geräte und dann ging es Richtung Südportal des Niedernhausener Tunnels. Der Tunnel hat eine Länge von ca. 2.700 Metern. Am Tunnelportal konnte eine Notfallerdung der Oberleitung durchgeführt werden, die der anwesende Notfallmanager vorher mit der Leitstelle der Deutschen Bahn abgesprochen hatte. Im Tunnel wurde dann die Elektro- und Wasserversorgung vorgestellt, sowie die Rollpaletten gezeigt. Die Rollpaletten können auf die Gleise gestellt werden und ermöglichen es den Einsatzkräften Material bis an die Einsatzstelle zu schieben, sowie verletzte Personen aus dem Tunnel zu retten. Danach erfolgte ein Fußmarsch im Tunnel von ca. 1 Kilometer bis zum ersten Notausstieg. Am Notausstieg angekommen mussten die Geräteträger einmal die ca. 340 Treppenstufen hoch und runterlaufen, wobei ca. 60 Höhenmeter überwunden werden mussten. Dann trat man den Rückmarsch durch den Tunnel an und nach ca. 2 Stunden war die Übung beendet.

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